Ende 2024 brachte DeepSeek still und leise ein Modell auf den Markt, das die Wirtschaftlichkeit der künstlichen Intelligenz neu definierte. Anfang 2025 hatte die aggressive Preisgestaltung des chinesischen Unternehmens eine Kaskade von Preissenkungen in der gesamten Branche ausgelöst, von ByteDance über Alibaba bis hin zu Baidu. Die API-Kosten fielen drastisch, die Margen schrumpften, und das gesamte Geschäft mit KI-Infrastruktur wurde neu geschrieben. Der weniger beachtete Teil der Geschichte ist, was günstige Inferenz downstream bewirkt: Sie macht KI-Antworten und KI-Agenten so günstig, dass sie überall präsent sein können – genau deshalb wird Markenpräsenz in diesen Antworten immer dringlicher.
Wichtige Erkenntnisse
- DeepSeek trat mit Preisen an, die die etablierten Anbieter um Größenordnungen unterboten: Eingabetokens für nur $0,07 pro Million (im Vergleich zu etwa $2,50 bei OpenAI zu der Zeit) und Ausgabetokens für etwa $0,30 pro Million, mit einem wettbewerbsfähigen Kontextfenster von 64K-128K und Benchmarks, die mit GPT-4 und Claude 3 vergleichbar sind. - Das löste einen globalen Preiskrieg aus, bei dem die chinesischen Großunternehmen ByteDance, Alibaba und Baidu nachzogen und die Kosten für den Betrieb von KI im großen Maßstab zusammenbrachen. - Die Botschaft, die der Markt aufnahm: Hochwertige KI-Inferenz muss nicht teuer sein, was die Kostengrenze für die Integration von KI in Suche, Shopping und Agenten aufhebt. - Die GEO-Auswirkung: Wenn Inferenz nahezu kostenlos ist, verbreiten sich KI-Antworten und Shopping-Assistenten auf jede Oberfläche, sodass die Anzahl der Orte, an denen eine KI entscheidet, was empfohlen wird und ob sie Sie empfiehlt, explodiert. - Günstigere Tokens wirken sich für Marken in beide Richtungen aus. Die Kosten für die Überwachung Ihrer KI-Sichtbarkeit sinken ebenfalls, sodass kontinuierliche, kategorieweite GEO-Messungen erschwinglich werden und kein Luxus mehr sind.
Der Preisrückgang in Zahlen
Um das Ausmaß zu verstehen, schauen Sie sich an, wo DeepSeek die Messlatte gesetzt hat. Eingabetokens lagen bei nur $0,07 pro Million, im Vergleich zu OpenAI's etwa $2,50 zu der Zeit – eine Größenordnung Unterschied. Ausgabetokens lagen bei etwa $0,30 pro Million. Das Kontextfenster blieb mit 64K bis 128K Tokens wettbewerbsfähig, und die Benchmark-Ergebnisse wurden mit GPT-4 und Claude 3 verglichen. Die Botschaft, die die Branche aufnahm, war eindeutig: Starke Argumentationsfähigkeiten haben keinen Premiumpreis mehr.
Die Reaktion war eine Kette von Preissenkungen. ByteDance, Alibaba und Baidu zogen nach, und die Preise fielen weiter. Was einst ein margenstarkes Infrastrukturgeschäft war, verwandelte sich in ein Rennen um die günstigste Lösung, bei dem der Zugang zu Modellen eher wie Bandbreite als wie Premium-Software bepreist wurde.
Was das für GEO bedeutet
Günstige Inferenz ist nicht nur eine Geschichte über Modellanbieter, die sich gegenseitig unterbieten. Sie verändert, wo KI auftaucht, und das ist der Teil, den Marken im Auge behalten sollten.



