Wenn Sie die Diskussionen über KI-Suche auf X oder LinkedIn verfolgen, haben Sie sicher gesehen, Jake Wards Zahlen überall: „85 % der KI-Sichtbarkeit haben nichts mit Ihrer Website zu tun.“ „43,8 % der KI-Zitationen stammen aus Best-X-Listen.“ „Reddit hat über Nacht 82 % seiner KI-Zitationen verloren.“
Ward (@jakezward, ~32K Follower auf X, ~196K auf LinkedIn) ist eine der lautesten – und umstrittensten – Stimmen in dem, was er LLM SEO nennt. Diese tiefgehende Analyse beleuchtet, wer er ist, worüber er tatsächlich in Bezug auf GEO und AEO argumentiert, welche seiner Behauptungen Bestand haben und was Shopify- und DTC-Marken daraus mitnehmen sollten.

Wer ist Jake Ward?
Jake Ward ist ein in Großbritannien geborener Wachstumsunternehmer, der 2019 im Alter von 21 Jahren seine erste SEO-Content-Agentur gründete. Heute leitet er vier Unternehmen: Contact.so (eine Agentur für organisches Wachstum mit dem Slogan „SEO hat sich verändert. Wir auch.“), Byword.ai (ein GPT-4-basierter Artikelgenerator für Masseninhalte), Kleo (ein LinkedIn-Content-Tool) und – hier am relevantesten – Mentions.so, eine Plattform für KI-Sichtbarkeit, die er Mitte 2025 ins Leben rief. Diese verfolgt, wie Marken in ChatGPT, Perplexity, Claude, Grok, Gemini, DeepSeek und Google AI Overviews erscheinen.
Man kann seine aktuelle GEO-These nicht verstehen, ohne die Vorgeschichte zu kennen: den SEO-Coup.

Der SEO-Coup: Der Stunt, der ihn berühmt machte
Im November 2023 veröffentlichte Ward einen Thread, der katastrophal viral ging: „Wir haben einen SEO-Coup durchgeführt, der 3,6 Millionen Gesamt-Traffic von einem Konkurrenten gestohlen hat.“ Er hatte die Sitemap des Konkurrenten Exceljet exportiert, deren URLs in Artikeltitel umgewandelt und Byword genutzt, um 1.800 KI-generierte Artikel für seinen Kunden Causal zu erstellen – und behauptete, damit 490.000 monatliche Besuche auf dem Höhepunkt erreicht zu haben.
Dann kam die Korrektur. Business Insider dokumentierte, was als Nächstes geschah: Kurz nach dem Thread brach der Traffic von Causal von über 610.000 wöchentlichen Besuchen auf etwa 190.000 ein – unter das Ausgangsniveau vor der Kampagne – als Google reagierte. Das Urteil der SEO-Community war vernichtend; Kritiker nannten das Playbook „eine Anleitung, wie man das Internet zerstört.“




